Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksversammlung Altona

 

Drs. XVI/Nr.

                                                                                                                        25.7.2002

Anfrage der SPD-Fraktion

Betr.: Kindertagesbetreuung in Altona

Der Versorgung mit Kindertagesbetreuungsplätzen kommt vor allem im Zusammenhang mit neuen Baugebieten für Familien ein hohe Bedeutung zu. Daher ist es erforderlich, möglichst bereits vor Bezug der Wohnobjekte ausreichend Plätze planerisch zu sichern und zeitgerecht zur Verfügung zu stellen. Nach Bezug der Gebäude ist auf Grundlage der Anmeldungen in vielen Fällen eine Feinsteuerung des Platzangebotes erforderlich.

Die SPD-Fraktion fragt den Bezirksamtsleiter:

1.      Wie viele Kinder im Alter von Null bis unter Drei, von Drei bis zur Einschulung und von der Einschulung bis zwölf Jahren leben derzeit in den verschiedenen Stadtteilen Altonas?

2.      Wie viele Kinder werden in Altona derzeit in privaten und staatlichen Kindertagesstätten betreut?
Bitte aufgeschlüsselt  nach den Einrichtungen und Trägern, der Altersgruppe der Kinder und dem jeweiligen Angebot (Krippe, Elementar halbtags und ganztags, teiltags, Hort).

3.      Welche Versorgungsgrade werden damit in den jeweiligen Altersgruppen und Stadtteilen erreicht?

4.      Wie viele Kinder werden darüber hinaus in Altona derzeit in Tagespflegestellen betreut? Bitte aufgeschlüsselt nach Altersgruppe und Stundenzahl.

5.      Wie viele Kinder warten zur Zeit auf Plätze in den Einrichtungen (Wartelisten des Bezirksamtes und Vormerklisten der freien Träger)? Bitte aufgeschlüsselt  nach den Einrichtungen, dem jeweiligen Angebot und der Altersgruppe.

6.      Von welcher Entwicklung des kleinräumigen Bedarfs in den nächsten fünf Jahren  geht das Bezirksamt anhand der Bevölkerungsprognose und den umfangreichen erfolgten bzw. geplanten Wohnungsneubauten für junge Familien in Altona aus (z.B. Othmarschen-Park, Gaswerks-Gelände/Otto von Bahrenpark, Kleiderkammer/ Flurstraße, Brachvogelweg, Jevenstedter Straße, Jochen-Fink-Weg, Op´n Hainholt/ Osterfeld, Suurheid/Marschweg, Eibenkamp, Flüsseviertel)?

7.      Welche zusätzlichen Kapazitäten sind wann für welche Altersgruppen in den genannten Neubaugebieten vorgesehen, um dem Bedarf gerecht zu werden?

8.      Welcher Versorgungsgrad (Zielwert) wird zukünftig (nach Umstellung auf Kita-Gutscheine) für die verschiedenen Angebote angestrebt  bzw. für ausreichend erachtet?

9.      Plant die Behörde für Bildung und Sport eine erneute Bedarfsanalyse (ISKA-Studie)? Wenn ja, welche Schlussfolgerungen sollen für das vorhandene Angebot an Kinderbetreuungsplätzen dann gezogen werden (Ausbau, Abbau von Plätzen)?