Freie und
Hansestadt Hamburg
Bezirksversammlung Altona
Drucksache XVII/Nr.
31.1.2005
Anfrage der
SPD-Fraktion
Zahlreiche Städte wie München oder Bonn arbeiten bereits mit einem Ratsinformationssystem, das es erlaubt, wichtige Drucksachen, Tagesordnungen, Termine und Bekanntmachungen einfacher und öffentlich verfügbar zu machen. Davon profitieren nicht nur die kommunalen Gremien, sondern insbesondere auch die Bürgerinnen und Bürger, die damit in der Lage sind, den Stand von Beratungen einzelner Sachthemen in Gremien nachvollziehen zu können.
In Hamburg gibt es nach wie vor nur ein Nebeneinander von verschiedenen Systemen, die nur begrenzt miteinander kompatibel sind. Vor allem mangelt es an der Verfügbarkeit von Daten (Drucksachen, Beschlüssen, Sitzungsprotokollen usw.) der Bezirksversammlungen. Bezirkliche Vorgänge sind nur teilweise im Internet verfügbar, Datenbanken gibt es gar nicht.
Der Senat wurde durch einen Bürgerschafsbeschluss aufgefordert, ein so genanntes „Drucksachenmanagement bezirklicher Gremien“ (Bürgerschafts-Drs. 17/1555 vom 14.10.2002) in Anlehnung an das bereits etablierte System der Bürgerschaft entwickeln. Seitdem war immer wieder von einem „Fahrplan“ zur Einführung einer entsprechenden Software die Rede, bislang ohne Ergebnis. Offenbar gibt es Probleme bei der Umsetzung dieses sinnvollen Vorhabens, das zu mehr Transparenz und Bürgerfreundlichkeit beiträgt.
Wir fragen daher den Bezirksamtsleiter: