Freie und
Hansestadt Hamburg
Bezirksversammlung Altona
Drucksache XVI/Nr.
1.12.2003
Anfrage der
SPD-Fraktion
Der Hamburger Bausenator will die staatliche Förderung des
Mietwohnungsbaus umstellen. Wohnungsunternehmen sollen zukünftig
Investitionszulagen erhalten, wenn sie der Stadt als Gegenleistung
Belegungsrechte in ihrem alten Bestand an Mietwohnungen garantieren. Sie
wird damit gezahlt, ohne dass die Baugesellschaften verpflichtet werden, in dem
Neubau Mieter mit geringerem Einkommen und Berechtigungsscheinen aufzunehmen.
Faktisch wird dann ab dem Jahr 2005 nur noch Wohnungsbau ohne Belegungs- oder
Mietpreisbindung gefördert. Im Altbestand will die Stadt im
Gegenzug Problemgruppen auf dem Wohnungsmarkt unterbringen. Die bisherige
Objektförderung im Mietwohnungsbau soll auf Sondergruppen beschränkt und auch
das Modernisierungsprogramm reduziert werden.
Die
SPD-Fraktion Altona fragt den Bezirksamtsleiter:
1.
Wie viel
öffentlich geförderte Wohnungen wurden im Zeitraum 2001 bis 2003 in Altona
gebaut (bitte aufgegliedert nach Förderstufen)?
2.
Wie viele
davon waren Wohnprojekte (aufgegliedert nach Förderstufen)?
3.
Wie viele
öffentlich geförderte Wohnungen werden voraussichtlich in 2004 in Altona
bezugsfertig gestellt?
4.
Wo sieht
das Bezirksamt Altona bis 2010 noch Flächen für wie viele Wohneinheiten für
den öffentlich geförderten Wohnungsbau?
5.
Wie viele
öffentlich geförderte Wohnungen sind derzeit in Altona noch in der
Belegungsbindung?
a)
Wie viele
öffentlich geförderte Wohnungen sind seit dem Jahr 2000 aus der
Belegungsbindung gefallen?
b)
Wie viele
werden bis 2005 noch aus der Bindung fallen?
6.
Teilt das Bezirksamt die Auffassung, dass die Versorgung von Bevölkerungsgruppen
mit geringem Einkommen und Berechtigungsscheinen durch die vom Bausenator angekündigte
oben genannte Umstellung der Förderung deutlich erschwert wird?